Petition Veröffentlichung der Sartre-Verfilmung „Roads to Freedom“

Sartres Romanserie Die Wege der Freiheit ist in den 1970er Jahren von der BBC als 13-teilige Serie unter dem Titel The Roads to Freedom verfilmt worden und seitdem unter Verschluss. Nur zu wenigen Gelegenheiten bestand bislang die Möglichkeit, die Filme zu sehen – zuletzt am 12./13. Mai 2012 bei ausverkauftem Haus.

Peter D. Cox hat aus diesem Anlass eine Petition an die BBC verfasst, welche in der Übersetzung folgenden Wortlaut enthält:

„Wir bitten die BBC, jetzt, da eine Vorführversion existiert, so schnell wie möglich auf einem ihrer Kanäle die Verfilmung von Jean-Paul Sartres Wegen der Freiheit [Chemins de la liberté] zu zeigen und ihre weltweite Verbreitung zu realisieren.“

Als Sartre-Gesellschaft unterstützen wir diese Petition ausdrücklich und bitten Sie, die diese Petition lesen, sie ebenfalls zu unterzeichnen.

Folgender Link führt Sie zur Petition: Petition Roads to Freedom

Ansprechpartner:

– Sebastian Drewes: drewesse@students.uni-mainz.de

– Dr. Manuela Hackel, Vizepräsidentin der Sartre-Gesellschaft: manuela@hackel.name

Sartre-Workshop an der TU Berlin am 11./12. April 2015

Am Wochenende des 11./12. April 2015 findet an der TU Berlin ein Sartre-Workshop für Doktoranden und Postdoktoranden statt. Unter der Leitung von Dr. Manuela Hackel (Sartre-Gesellschaft e.V.) erhalten NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit, eigene Projekte oder Projektausschnitte vorzustellen, die auf das Denken Jean-Paul Sartres Bezug nehmen. Der Workshop hat Werkstattcharakter: Im Mittelpunkt steht die Diskussion von Texten, die durchaus noch unvollendet sein dürfen.

Die Präsentation eines eigenen Textes ist kein Muss für die Teilnahme. Es können auch Vorschläge für die Arbeit an kürzeren Abschnitten aus Sartres Werk unterbreitet werden. TeilnehmerInnen, die nur zuhören und mitdiskutieren wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Beginn:            Samstag, 11. April 2015, 9.30 Uhr (Treffpunkt: 9.15 Uhr im Foyer)

Ort:                  Technische Universität Berlin

Raum H 2038

Straße des 17. Juni 135

D-10623 Berlin

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. März 2015 gebeten.

Kontakt: manuela@hackel.name

Weitere Informationen: Sartre-Workshop April 2015, Programm

Der Teufel und der liebe Gott in der Kanadischen Botschaft Berlin mit Adrian van den Hoven

In Zusammenarbeit mit der Kanadischen Botschaft veranstaltet die Sartre-Gesellschaft e.V. am Freitag, dem 10. April 2015, einen Abend zu Sartres Theaterstück Der Teufel und der liebe Gott. Der kanadische Sartre-Experte Professor Adrian van den Hoven referiert zum Thema: “The Devil and the Good Lord: From Goetz’s ‘God Delusion’ to His Acceptance of a Personal Role within a Politic-Military Context”. Geplant ist ebenfalls die Vorführung des Films Der Teufel und der liebe Gott (1967 / Regie: Peter Beauvais / Hauptdarsteller: Klausjürgen Wussow).

Der Vortrag bildet die Auftaktveranstaltung zu einem Sartre-Workshop für Nachwuchswissenschaftler, der am 11./12. April an der TU Berlin stattfindet.

Beginn:  Freitag, 10. April 2015, 18 Uhr (bitte beachten Sie die geänderte Zeit)

Mit freundlicher Unterstützung von:

 

hr-logo 2004-150Ort: Botschaft von Kanada

Leipziger Platz 17

D-10117 Berlin

Die Teilnahme am Vortrag ist kostenfrei. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 2. April 2015 gebeten.

Kontakt: manuela@hackel.name

Programm: Der Teufel und der liebe Gott

NEU: Karl Jaspers und Jean-Paul Sartre im Dialog

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Anton Hügli / Manuela Hackel (Hrsg.)

Karl Jaspers und Jean-Paul Sartre im Dialog
Ihre Sicht auf Existenz, Freiheitund Verantwortung

> Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. 2015

Sartre und Jaspers, in welcher Beziehung stehen sie zueinander, was eint sie, was trennt sie? Um Fragen wie diese geht es in diesem Band. Jaspers- und Sartre-Forscher zeigen auf, wo in Bezug auf zentrale Begriffe wie Existenz, Situation, Freiheit und Verantwortung das Verbindende, aber auch das Trennende liegt in der Sicht dieser beiden wohl namhaftesten Vertreter der so genannten Existenzphilosophie des 20. Jahrhunderts. Thematisiert wird auch der Begriff des Verstehens selbst – zunächst anhand des Selbstverständnisses von Sartre und Jaspers, nicht zuletzt aber auch in Bezug auf den zwischen den Autoren geführten Dialog selbst. Wie weit, so immer wieder die grundsätzliche Frage, ist gegenseitiges Verstehen in der Philosophie überhaupt möglich und wo stößt auch der offenste Dialog an seine Grenzen?

Die Herausgeber

Anton Hügli war bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel. Seine Forschungsschwerpunkte sind Praktische Philosophie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, Begriffs- und Ideengeschichte sowie Bildungs- und Erziehungsphilosophie.

Manuela Hackel promovierte über Selbstverhältnis und Mangelhaftigkeit bei S. Kierkegaard und J.-P. Sartre. Sie ist Mitherausgeberin des Buches > Sartre. Eine permanente Provokation (2014).

Klappentext: „Sartre und Jaspers, in welcher Beziehung stehen sie zueinander, was eint sie, was trennt sie? Um Fragen wie diese geht es in diesem Band. Jaspers- und Sartre-Forscher zeigen auf, wo in Bezug auf zentrale Begriffe wie Existenz, Situation, Freiheit und Verantwortung das Verbindende, aber auch das Trennende liegt in der Sicht dieser beiden wohl namhaftesten Vertreter der so genannten Existenzphilosophie des 20. Jahrhunderts. Thematisiert wird auch der Begriff des Verstehens selbst – zunächst anhand des Selbstverständnisses von Sartre und Jaspers, nicht zuletzt aber auch in Bezug auf den zwischen den Autoren geführten Dialog selbst. Wie weit, so immer wieder die grundsätzliche Frage, ist gegenseitiges Verstehen in der Philosophie überhaupt möglich und wo stößt auch der offenste Dialog an seine Grenzen?“

Inhalt:: Anton Hügli:Sartre und Jaspers zur Frage nach der Transzendenz. Ein Aufriss der grundlegenden Differenzen zwischen Jaspers und Sartre aus der Jaspersschen Sicht – Rainer Thurnher/Manuela Hackel:Aufschwung zur Existenz oder nutzlose Leidenschaft? – Csaba Olay:Der Begriff der Existenz bei Jaspers und Sartre – Alfred Betschart:Wissenschaft und Philosophie bei Jaspers und Sartre – Philippe Cabestan:Der Begriff des Verstehens bei Jaspers und Sartre – Jens Bonnemann:Ist die Existenz unverstandlich? Das Verstehen des Anderen und seine Grenzen in der Existenzphilosophie – Jean-Claude Gens:Der Begriff der Situation bei Jaspers und Sartre. Der Felsblock, die Strase und die Strasenpfutze – Reinhard Schulz:Mitverantwortung bei Jaspers, Sartre und Jonas. Eine Problemskizze – Cornelia Opatz:Freiheit, Schuld und Verantwortung bei Jaspers und Sartre aus der Perspektive von Levinas – Vincent von Wroblewsky:Jaspers, Sartre, Camus und die Atombombe.

Jaspers-Sartre-Tagung – 16.-18. Oktober 2013

Ort: Schloss Klingenthal, 3 rue de l´Eglise, 67530 Bœrsch, Frankreich

Organisation: Jaspers-Stiftung
Ansprechpartner: Anton Hügli
Sartre-Gesellschaft e.V., Ansprechpartner: Manuela Hackel

Vorläufiges Programm Stand. 4. 10. 2013

Mittwoch, 16.10.2013: Anreisetag

17.00 Uhr: Abfahrt des Busses für alle Teilnehmer (innen), die nicht mit dem eigenen Auto anreisen, vom Hauptbahnhof Basel SSB (Busparking MeretOppenheim-Straße)

Teilnehmer(innen), die mit dem Auto anreisen, können erst ab 18.00 Uhr in das
Schloss, das sowohl Tagungs- als auch Unterbringungsort ist.

19.30 Uhr Abendessen

Donnerstag, 17.10.2013

8.30 Uhr Frühstück

9.15-10.00 Uhr
Anton Hügli: „Sartre und Jaspers zur Frage nach der Transzendenz. Ein Aufriss der
grundlegenden Differenzen zwischen Jaspers und Sartre“
15 min Pause
10.15-11.15 Uhr
Rainer Thurnher / Manuela Hackel: „Aufschwung zur Existenz oder nutzlose
Leidenschaft?“

30 min Pause
11.45-12.30 Uhr

Alfred Betschart: „Wissenschaft und Philosophie bei Jaspers und Sartre“

12.30 Uhr Mittagessen
15.00-15.45 Uhr

Philippe Cabestan: „Der Begriff des Verstehens bei Jaspers und Sartre“

15 min Pause
16.00-16.45 Uhr

Olay Csaba: „Die Existenzbegriffe bei Jaspers und Sartre“

30 min Pause
17.15-18.00 Uhr

Dominic Kaegi: „Ontologischer Beweis und Periechontologie. Zur Seinsfrage bei Sartre und Jaspers“

15 min Pause
18.15-19.00 Uhr
Jean-Claude Gens: „Der Begriff der Situation bei Jaspers und Sartre“
19.30 Uhr Abendessen

Freitag, 18.10.2013
8.30 Uhr Frühstück

9.15-10.00 Uhr
Bernd Weidmann: „Autonomie und Engagement. Jaspers und Sartre als Intellektuelle“
15 min Pause

10.15-11.00 Uhr
Thomas Wachtendorf / Nele Röttger „Was uns verbindet. Über Anerkennung, Wahrheit und Pragmatismus“

30 min Pause

11.15-12.00 Uhr
Reinhard Schulz: „Mitverantwortung bei Jaspers und Sartre“

12.30 Uhr Mittagessen

15.00-15.45 Uhr
Cornelia Opatz: „Freiheit, Schuld und Verantwortung bei Jaspers und Sartre aus der
Perspektive von Lévinas“
15 min Pause

16.00-16.45
Sylvia Weiler: „Philosophie als Lebenselixier – Überleben schreiben nach 1945 im
Spannungsfeld des Denkens von Karl Jaspers und Jean Paul Sartre“

30 min Pause
17.15-18.00 Uhr
Vincent von Wroblewsky: „Jaspers, Sartre und die Atombombe“
19.30 Uhr Abendessen

Samstag, 19.10.2013
– Abreisetag –
8.30 Uhr Frühstück
Anschließend um 9.00 Uhr Abreise mit dem Bus zum Hauptbahnhof Basel.

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist,
bitten wir um Anmeldung unter manu@hackel.name.