Demokratie und Partizipation – die politische Philosophie des Existentialismus heute

Tagung „Demokratie und Partizipation – die politische Philosophie des Existentialismus heute“
Fr. 8.7.2016; Ort: Hochschule für Politik München, Ludwigstr. 8, Hörsaal 1

Thema: Workshop über die Aktualität der politischen Philosophie des Existentialismus mit seinem Primat des Individuums gegenüber dem Staat. Der Begriff des Existentialismus ist weitgefasst und schließt auch die Existenzphilosophie und deren Wegbereiter mit ein, so die Philosophen Sartre, Camus, Merleau-Ponty, Beauvoir, Bataille, Arendt, Jaspers, Nietzsche usw.

Organisatoren: Prof. H.-M. Schönherr-Mann und Sartre-Gesellschaft e.V.
Fr. 8./9.7.2016; Ort: Hochschule für Politik München, Ludwigstr. 8, Hörsaal 1

Fr. 8.7.2016
16 h 30: Eröffnung durch Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann, Univ. München, und Dr. Alfred Betschart, Sartre-Gesellschaft e.V

1. Session: Leitung Dr. Alfred Betschart
16.45 h: Vom Widerstand zur Parrhesia – Partizipatorische Politik bei Sartre, Camus und Foucault; Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann
17.35 h:Liberalismus oder Existentialismus? Jean-Paul Sartre, Carl Schmitt und das bürgerliche Recht; PD Dr. Jens Bonnemann
18.25 h: Pause
18.35 h: Denken. Macht. Mut. Emanzipatives politisches Denken bei Arendt und Camus; Dipl.sc.pol.Univ. Linda Sauer
19.25 h: Albert Camus: Von der Résistance zur libertären Revolte gegen Absurdität und Nihilismus; Lou Marin

Sa. 9.7.2016; Ort: Hochschule für Politik München, Ludwigstr. 8, Hörsaal 1

9.15 h: Eröffnung des zweiten Tages: Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann / Dr. Alfred Betschart

2. Session: Leitung: Prof. Dr. Tatjana Schönwälder-Kuntze
9.30 h: Wie rechts ist der Übermensch? Nietzsches zweideutiger politischer Schatten; Paul Stephan
10.20 h: Ich bin ein Anarchist – Sartres politische Spätphilosophie; Dr. Alfred Betschart
11.10 h: Pause
11.20h: Zur Aktualität von Simone de Beauvoirs Grundriss einer emanzipatorischen existentialistischen Ethik; Esther Redolfi, Mag.a phil.
12.10 h: From Emancipation to Self-Emancipation, a World of Difference [Sartre, Beauvoir]; Prof. Michel Kail/Dr. Richard Sobel
13.00 h: Mittagspause

3. Session: Leitung: Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann
14.30 h: Partizipative Subjektivität – mit Butler quergelesen [Sartre, Butler]; Prof. Dr. Tatjana Schönwälder-Kuntze
15.20 h: Die eigene Tat und die Blicke der Anderen. Phänomenologische Motive zu einer Kritik politischer Partizipation nach Arendt und Sartre; Kristoffer Klement, M.A.
16.10 h: Pause
16.20 h: Der Begriff der Autonomie und die Idee der „idealen Gesellschaft“: Sartre vs. Levinas?; Dr. Iveta Leitane
17.10 h: Ende

Organisatoren: Prof. Dr. Hans-Martin Schönherr-Mann / Sartre-Gesellschaft e.V.
Alle Interessenten sind an der Tagung willkommen. Anmeldung nicht nötig.
Kontakt: Dr. Alfred Betschart, nl@sartre-gesellschaft.de

Zum Herunterladen: Das Programm der Tagung > Die politische Philosophie des Existentialismus heute *.pdf

Sartre-Workshop an der TU Berlin am 11./12. April 2015

Am Wochenende des 11./12. April 2015 findet an der TU Berlin ein Sartre-Workshop für Doktoranden und Postdoktoranden statt. Unter der Leitung von Dr. Manuela Hackel (Sartre-Gesellschaft e.V.) erhalten NachwuchswissenschaftlerInnen die Möglichkeit, eigene Projekte oder Projektausschnitte vorzustellen, die auf das Denken Jean-Paul Sartres Bezug nehmen. Der Workshop hat Werkstattcharakter: Im Mittelpunkt steht die Diskussion von Texten, die durchaus noch unvollendet sein dürfen.

Die Präsentation eines eigenen Textes ist kein Muss für die Teilnahme. Es können auch Vorschläge für die Arbeit an kürzeren Abschnitten aus Sartres Werk unterbreitet werden. TeilnehmerInnen, die nur zuhören und mitdiskutieren wollen, sind ebenfalls herzlich willkommen.

Beginn:            Samstag, 11. April 2015, 9.30 Uhr (Treffpunkt: 9.15 Uhr im Foyer)

Ort:                  Technische Universität Berlin

Raum H 2038

Straße des 17. Juni 135

D-10623 Berlin

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Es wird um eine verbindliche Anmeldung bis zum 15. März 2015 gebeten.

Kontakt: manuela@hackel.name

Weitere Informationen: Sartre-Workshop April 2015, Programm

« De la révolte à la Terreur : le scénario Joseph Le Bon »

Vincent de Coorebyter hält in der Reihe Sartre et les figures de la révolte, 1930-1980 am Freitag 6. März 2015 von 14-17 Uhr in der Ecole normale supérieure in Paris einen Vortrag « De la révolte à la Terreur : le scénario Joseph Le Bon ».

„Vers 1955, pour des motifs non élucidés, Sartre rédige deux versions d’un scénario sur la figure du Conventionnel Joseph Le Bon, représentant du Comité de salut public dans le Pas-de-Calais, connu pour avoir appliqué la Terreur de manière radicale….“ Weitere Informationen: > www.ges-sartre.fr/colloques.html

Die Jahrestagung der Groupe d’études sartriennes 2015

Die Jahrestagung der > Groupe d’études sartriennes GES 2015 wird am 19. und 20. Juni 2015 in der Universität Sorbonne in Paris stattfinden.

Themen:

Ecrire, militer, s’engager : les styles de Sartre
Le Saint Genet : morale, éthique, politique

> Appel à communications 2015 *.pdf

Die Vorschläge für Vorträge sind an die beiden Secrétaires du GES bis zum 10. März 2015 zu senden. Die Vorträge dürfen 30 Minuten nicht überschreiten.

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge (Titel und Resümee in einem Absatz) an Alexis Chabot (alexis.chabot@orange.fr) oder Florence Caeymaex (F.Caeymaex@ulg.ac.be)

Siehe auch > Die Jahrestagung der Groupe d’études sartriennes GES 2015 in Paris auf > www.france-blog.info

Thinking with Sartre Today: New Approaches to Sartre Studies? Penser avec Sartre aujourd’hui : De nouvelles approches pour les études sartriennes ?

„Jean-Paul Sartre a incontestablement été l’une des figures (philosophiques, littéraires, et même politiques) les plus éminentes du 20ème siècle. Son œuvre, qui marqua toute la génération d’après-guerre, est néanmoins lentement tombée en désuétude — dans les universités comme dans l’opinion publique — sous les coups successifs des mouvements structuralistes, poststructuralistes et postmodernistes. Or, depuis quelques années, une nouvelle vague de publications (écrits posthumes, livres, articles et suppléments) consacrées à Sartre semble manifester un regain d’intérêt pour le travail de cet auteur aux multiples facettes — un regain d’intérêt qui, d’ailleurs, s’est récemment accompagné d’une série d’événements d’envergure, tels l’exposition Sartre organisée par la BNF en 2005 ou la « Nuit Sartre » qui se tint à la Rue d’Ulm en juin 2013.“ > Weiterlesen
Maison Française d’Oxford

> Programm *.pdf

Thinking with Sartre Today: New Approaches to Sartre Studies?
Penser avec Sartre aujourd’hui : De nouvelles approches pour les études sartriennes ?
Friday, 30th January 2015 – Vendredi, 30 janvier 2015

Entry free. Avec le soutien de / With the support of :

La Maison française d’Oxford, TORCH, UK Sartre Society, Wadham College, St Cross College, Modern and Medieval Languages Graduate Network et/and Fondation Wiener-Anspach

Contact: > sartreoxford2015@gmail.com

Organizers:

Ârash Aminian Tabrizi (Wadham College, University of Oxford/Université libre de Bruxelles)
Kate Kirkpatrick (St Cross College, University of Oxford)
Marieke Mueller (Jesus College, University of Oxford/École Normale Supérieure, Paris)

PD Dr. Udo Tietz
Vortrag: Dummheit. Ein Versuch im Anschluß an Sartres Flaubert

Das Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin und die Sartre Gesellschaft in Deutschland laden ein zu einem Vortrag von PD Dr. Udo Tietz (Humboldt-Universität/Universität Stuttgart)

zum Thema

Dummheit. Ein Versuch im Anschluß an Sartres Flaubert

Freitag, den 12.12.2014; 18 Uhr c.t.

Raum 1.406 in der Dorotheenstrasse 24, Berlin-Mitte

Vortrag: Burkhard Liebsch, Jean Clam
Die Gabe und passionierte Freiheit

Psychoanalytische Bibliothek Berlin –
Ort für Forschung und Praxis nach Freud und Lacan e.V.

Ort: Hardenbergstr. 9, 10623 Berlin (Nähe U2 Ernst-Reuter-Platz, S Zoologischer Garten, S Savignyplatz)

> www.psybi-berlin.de – Mail: info@psybi-berlin.de – Tel.: 030-95617364 (Bibliothek)

Vorträge von Burkhard Liebsch (Bochum, Sartre Gesellschaft in Deutschland)
und Jean Clam (Berlin)

Moderation: Dominique Janin-Pilz am 3. Mai 2014 – von 18-21 Uhr

Die Gabe und passionierte Freiheit – Vortrag am 3. Mai 2014

In zwei Vorträgen wird die Gabe in ihrer grundlegenden Bedeutung betrachtet.
Burkhard Liebschuntersucht unter dem Titel „Gabe und passionierte Freiheit“ Jean-Paul Sartres Entwürfe für eine Moralphilosophie im kontrolliert-anachro nis ti schen Gegenwartsbezug. Sartre hat unermüdlich eine Leidenschaft der Freiheit verteidigt, die scheinbar auf nichts anderes zurückzuführen und niemand anderem zu verdanken ist. Doch kommt er in seinen Entwürfen für eine Moralphilosophie auch einer passionierten Freiheit auf die Spur, die sich offenbar nur nachträglich zu einer unverfügbaren Vorgabe verhalten kann. Burkhard Liebsch wird dies mit Blick auf die Sozialanthropologie von M. Mauss und die Ethik von E. Lévinas beleuchten.

Jean Clamfragt seinerseits: „Wie archaisch ist geben?“ Für ihn lässt sich das Geben phänomenologisch und daseinsanalytisch als eine Grundstruktur der Intentionalität und als ein Existenzial konstruieren. Sartre geht über Husserl und Heidegger hinaus und bricht in das fundamental-phänomenologische Feld der Alterität und der Alienation hinein. Jean Clam wird das Geben als originären Signifikant in der psychischen Strukturierung und Sexuierung betrachten.
Beitrag € 10 / ermäßigt € 5

Die Ästhetik des Todes und der Freundschaft im (auto)biografischen Projekt Sartres – L’esthétique de la mort et de l’amitié dans le projet (auto)biographique sartrien

Vortrag und Gespräch mit Deise QUINTILIANO, Professorin an der
Staatsuniversität von Rio de Janeiro, auf französisch mit Übersetzung
Am 15. September 2013, um 15 Uhr, in der PsyBi in der Hardenbergstrasse Nr.
9 (Nähe Ernst-Reuter-Platz)

Eine gemeinsame Veranstaltung der Freud-Lacan und der Sartre-Gesellschaft

Deise Quintiliano untersucht in ihrem Vortrag die Rolle des Todes und den Diskurs der Trauer in der Erinnerung an Freunde in verschiedenen (auto)biografischen Texten Jean-Paul Sartres sowie die Bedeutung der „Rhetorik des Nachrufs“. Dabei stellt sie verschiedene Aspekte der Freundschaft, der asymmetrischen Beziehung zwischen Subjekt und Objekt des Gedenkens, der Erinnerung, des Todes und der Kontingenz in Sartres Philosophie heraus, die auch in psychoanalytischer Hinsicht relevant sind.

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