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Carnets 2000
Rainer
E. Zimmermann (Hrsg.),
Sartre Jahrbuch Eins
Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 1991.
ISBN 3-924550-52-2
Das Gesamtwerk Sartres hat insbesonders nach den posthumen Veröffentnlichungen
beträchtlich an aktueller Bedeutung gewonnen. Die Folgerungen
aus den neueren Arbeiten über Sartres Ethik, Sozialphilosophie,
Politiktheorie und Ästhetik sind auch für die aktuellen
Bewegungen unserer Tage von Relevanz.
Im Sartre Jahrbuch ist die aktuelle Diskussion dieser
neuen Aspekte der Sartre-Forschung dokumentiert. Dabei liegt der
Schwerpunkt auf der interdisziplinären Erfassung des Werkes.
Es spricht damit gezielt Philosophen, Sozial- und Literaturwissenschaftler
ebenso an wie interessierte Naturwissenschaftler, Künstler
oder Pädagogen. Nicht die abstrakte Erötereung weltferner
Problemstellungen, sondern die praktische Drchdringung einer Philosophie
steht im Zentrum des Sartre-Jahrbuchs, die bis heute nicht vollständig
erschlossen ist und erhellende Durchblicke bis in die Tiefen des
Alltags ermöglicht.
Weitere
Publikationen der Sartre Gesellschaft
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort
Monika Schulten
Die Genese des Kunstwerks. "Madame Bovary" als imagninäre
Nichtung des Anderen.
Zu Sartres "L'Idiot de la famille".
Rainer E. Zimmermann
Momente des Seins. Gelebte Erfahrung bei Virginia Woolf. Eine Vorstudie
zur Anwendung der
progressiv-regressiven Methode Sartres.
Roberto Mann
Epopoe, Authetizität und Relativität des Erzählerstandpunktes.
Zu einigen Gründen für die Abkehr Sartres vom Roman und
die Hinwendung zur Biographie
Heiner Wittmann
L'intellectuel est un suspect. >
www.romanistik.info/sartre.html
Kari Palonen
Sartres Absage an die Sprache der neuzeitlichen politischen Theorie.
Wie ist es zu verstehen,
daß Sartre nicht zu den "politischen Denkern" gezählt
wird?
Andrea Rödig
Von der "Unwirksamkeit willentlicher Entschließungen".
Sartres Wahlethik und ihre Grundlagen
in der Theorie des "präreflexiven cogito"
Martin Dornberg
Menschlichkeit und Gewalt. Sartre zwischen Subjekt und Subjektkritik
Kathrin-Mria Sollich
Der Idiot der Familie. Efeu revisited
Gert Schröder
Zur ontologischen Grundlegung des Freiheitsbegriffs in Sartres "Das
Sein und das Nichts".
Werner Pluta
Sartre und Heidegger
Jürgen Herbst
Sartres leibniz. Zu Grund und Grenzen einer Divergenz
Leo Fretz, Amparo Arino
J.-P. Sartre entre Husserl et Heidgger
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