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68 Soziale Bewegungen und VordenkerInnen – 26.-29.7.2018 in Jena

Die Sartre-Gesellschaft und der FSR für Philosophie in Jena bieten eine Tagung in Jena an: „68 Soziale Bewegungen und VordenkerInnen“:

Die Ereignisse um das Jahr 1968 jähren sich 2018 zum 50. Mal. Insofern dieses Jahr vor allem in kultureller und politischer Hinsicht einen Wendepunkt markiert, bietet es sich anlässlich des Jubiläums an, sich mit den geistesgeschichtlichen Hintergründen auseinanderzusetzen, da selbst diejenigen, die die 68er-Bewegung verurteilen, nicht leugnen können, dass die Bewegung eine gesellschaftliche Bedeutung für den kulturellen Wandel der Bundesrepublik hatte.

Rosensäle, Fürstengraben 27, 07743 Jena

> Programmheft *.pdf

Vortragende sind u.a.:

– Jens Bonnemann: „Die Fallstricke der sexuellen Befreiung“. Reich, Marcuse, Houellebecq.“

– Peggy H.-Breitenstein: „Rotwerden in finstren Zeiten. 68 als Erfahrung“

– Wolfgang Kraushaar: „Die Politisierung des Situationismus. Dutschke und die direkte Aktion“

– Tilman Reitz: „’The new sensibility has become a political factor’. Herbert Marcuse

und Susan Sontag“

– Gerhard Schweppenhäuser: „Marcuse und die Metaphysik“

– Vincent von Wroblewsky: „Mai im November? Vom Traum revolutionärer Weltveränderung zur globalen Marktordnung.“

Außerdem werden zwei Workshops zu folgenden Themen angeboten:

– „Ein verstelleter Bilck auf das Bild der Gesellschaft. Das Spektakel nach Guy Debord“ von Hannah Chodure & Paul Helfritzsch

– „Die Verantwortung der Intellektuellen. Sartres Konzept der engagierten Literatur“ von Michael Jenewein und Jörg Müller Hipper