Rezension: Nik Farrell Fox – Existentialism Now. 21 Quotes for the 21st Century
Mit Existentialism Now. 21 Quotes for the 21st Century legt Nik Farrell Fox, nach New Sartre: Explorations in Postmodernism und Parallel Philosophies of Sartre and Nietzsche, ein drittes Buch zum Existentialismus vor. In dessen Zentrum steht der Versuch, den Existentialismus neu zu lesen und seine Bedeutung für die Gegenwart herauszuarbeiten. Farrell Fox’ will hierin aufzuzeigen, dass für das existentialistische Denken zentrale Begriffe wie Freiheit, Angst, Verantwortung, Identität, Körperlichkeit, Tod, Liebe, Technik oder gesellschaftliche Unterdrückung auch im 21. Jahrhundert keineswegs überholt sind. Im Vordergrund steht dabei nicht die historische Betrachtung, sondern die Absicht, das existentialistische Gedankengut auf aktuelle gesellschaftliche und philosophische Probleme anzuwenden.
Das Buch ist in 21 Kapitel gegliedert. Jedes Kapitel beginnt mit dem Zitat eines bedeutenden existentialistischen Philosophen und widmet sich anschließend einem bestimmten Themenfeld. Die behandelten Denker reichen von Kierkegaard und Nietzsche über Heidegger bis zu Sartre, Beauvoir, Merleau-Ponty und Fanon. Die Themen umfassen unter anderem Religion, Angst, Ökologie, Geschlecht, Rassismus, Kunst, Politik, Sprache, Technik, den Körper, Freiheit, Tod, Gewalt, Liebe, Humanismus und Tiere.
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Nik Farrell Fox – Existentialism Now. 21 Quotes for the 21st Century
Bloomsbury Academic, New York/London 2026, xvii + 340 S.,
Preis: 24.93 € (TB), 15.01 € (Kindle) (Amazon)