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NEU: Karl Jaspers und Jean-Paul Sartre im Dialog

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Anton Hügli / Manuela Hackel (Hrsg.)

Karl Jaspers und Jean-Paul Sartre im Dialog
Ihre Sicht auf Existenz, Freiheitund Verantwortung

> Peter Lang Verlag, Frankfurt/M. 2015

Sartre und Jaspers, in welcher Beziehung stehen sie zueinander, was eint sie, was trennt sie? Um Fragen wie diese geht es in diesem Band. Jaspers- und Sartre-Forscher zeigen auf, wo in Bezug auf zentrale Begriffe wie Existenz, Situation, Freiheit und Verantwortung das Verbindende, aber auch das Trennende liegt in der Sicht dieser beiden wohl namhaftesten Vertreter der so genannten Existenzphilosophie des 20. Jahrhunderts. Thematisiert wird auch der Begriff des Verstehens selbst – zunächst anhand des Selbstverständnisses von Sartre und Jaspers, nicht zuletzt aber auch in Bezug auf den zwischen den Autoren geführten Dialog selbst. Wie weit, so immer wieder die grundsätzliche Frage, ist gegenseitiges Verstehen in der Philosophie überhaupt möglich und wo stößt auch der offenste Dialog an seine Grenzen?

Die Herausgeber

Anton Hügli war bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie und Pädagogik an der Universität Basel. Seine Forschungsschwerpunkte sind Praktische Philosophie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts, Begriffs- und Ideengeschichte sowie Bildungs- und Erziehungsphilosophie.

Manuela Hackel promovierte über Selbstverhältnis und Mangelhaftigkeit bei S. Kierkegaard und J.-P. Sartre. Sie ist Mitherausgeberin des Buches > Sartre. Eine permanente Provokation (2014).

Klappentext: „Sartre und Jaspers, in welcher Beziehung stehen sie zueinander, was eint sie, was trennt sie? Um Fragen wie diese geht es in diesem Band. Jaspers- und Sartre-Forscher zeigen auf, wo in Bezug auf zentrale Begriffe wie Existenz, Situation, Freiheit und Verantwortung das Verbindende, aber auch das Trennende liegt in der Sicht dieser beiden wohl namhaftesten Vertreter der so genannten Existenzphilosophie des 20. Jahrhunderts. Thematisiert wird auch der Begriff des Verstehens selbst – zunächst anhand des Selbstverständnisses von Sartre und Jaspers, nicht zuletzt aber auch in Bezug auf den zwischen den Autoren geführten Dialog selbst. Wie weit, so immer wieder die grundsätzliche Frage, ist gegenseitiges Verstehen in der Philosophie überhaupt möglich und wo stößt auch der offenste Dialog an seine Grenzen?“

Inhalt:: Anton Hügli:Sartre und Jaspers zur Frage nach der Transzendenz. Ein Aufriss der grundlegenden Differenzen zwischen Jaspers und Sartre aus der Jaspersschen Sicht – Rainer Thurnher/Manuela Hackel:Aufschwung zur Existenz oder nutzlose Leidenschaft? – Csaba Olay:Der Begriff der Existenz bei Jaspers und Sartre – Alfred Betschart:Wissenschaft und Philosophie bei Jaspers und Sartre – Philippe Cabestan:Der Begriff des Verstehens bei Jaspers und Sartre – Jens Bonnemann:Ist die Existenz unverstandlich? Das Verstehen des Anderen und seine Grenzen in der Existenzphilosophie – Jean-Claude Gens:Der Begriff der Situation bei Jaspers und Sartre. Der Felsblock, die Strase und die Strasenpfutze – Reinhard Schulz:Mitverantwortung bei Jaspers, Sartre und Jonas. Eine Problemskizze – Cornelia Opatz:Freiheit, Schuld und Verantwortung bei Jaspers und Sartre aus der Perspektive von Levinas – Vincent von Wroblewsky:Jaspers, Sartre, Camus und die Atombombe.